Rechenlabore
Hochleistungsrechnen: Skalierbare Infrastruktur für geophysikalische Simulationen und Genomanalysen
Hochleistungsrechnen: Skalierbare Infrastruktur für geophysikalische Simulationen und Genomanalysen
© Ingo Stotz
Um Software zu testen und routinemäßig geophysikalische Simulationen im mittleren Maßstab durchzuführen, betreibt die GeoComputing-Gruppe eine hervorragende Rechnerinfrastruktur. Im Zentrum steht hierbei der Münchner Tektonische Hochleistungssimulator (TETHYS). Daher kann ein Großteil dieses "Capacity Computing" betriebsintern durchgeführt werden. Für das "Capability Computing", d. h. für äußerst anspruchsvolle Simulationen, erhalten wir vom Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) Zugang zu High-End-Supercomputing-Einrichtungen, insbesondere zu seinem derzeitigem Flaggschiff-Supercomputer SuperMUC-NG. Insgesamt stellt dies sicher, dass der wissenschaftliche Fortschritt in unserer Gruppe durch weltweit führende Fachkenntnis in der Entwicklung und Anwendung von Rechenressourcen unterstützt wird.
Rechenressourcen: Zu den verfügbaren Rechenressourcen für Phylogenetik/Phylogenomik und Genomanalysen gehört ein lokaler Galaxy-Server mit 32 Kernen und 192 GB RAM für die reproduzierbare Verwaltung standardmäßiger Analyse-Workflows. Für zusätzliche und komplexe Analysen stehen zwei lokale Linux-Cluster (1536 Kerne/6000 GB RAM oder 480 Kerne/4608 GB RAM) zur Verfügung.