Elektronenmikroskopie
Hochauflösende Bildgebung, chemische, kristllographische und mikrostrukturelle Analysen sowie quantitative EPMA-Spurenelementanalyse
Hochauflösende Bildgebung, chemische, kristllographische und mikrostrukturelle Analysen sowie quantitative EPMA-Spurenelementanalyse
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Das Hitachi SU 5000 Schottky FE-SEM (angeschafft 2016) kann im Hochvakuum und Niedrig-Vakuum-Modus betrieben werden. Das Hitachi SU 5000 ist ausgestattet mit einem SDD-Detektor 80mm2 (Oxford Technology) für Energie-dispersive Röntgen Spektroskopie (EDS), einem Symmetry Detektor (Oxford Technology) für die Elektronenrückstreubeugungs-Technik (EBSD), sowie einem Gatan CL Detektor zu Kathodolumineszenz-Untersuchungen (CL).
Das ZEISS Auriga Dual Beam Gerät (FEG, Erstinbetriebnahme 2011, angeschafft 2023) ist mit einem Oxford SDD-Detektor 80mm2 (X-Max80 mit X-Stream Pulsprozessor) für Energie-dispersive Röntgen Spektroskopie (EDS) und einem HKL NordlysNano Detektor (Oxford Technology) für die Elektronenrückstreubeugungs-Technik (EBSD) ausgerüstet. Des Weiteren ist das ZEISS Auriga mit einer FIB-Säule Orsay Physics COBRA (54° gekippt) als Teil der CrossBeam Workstation ausgestattet, in dem die Ionen emittiert, beschleunigt, fokussiert und abgelenkt werden. Die FIB-Einheit umfasst einnen Mikro-Manipulator (Kleindiek) und eine ZEISS 80 mm Schleuse. Das Gasinjektionssystem (GIS) ist ein ZEISS 5-fach GIS mit charge compensator.
Die Steuerung und Datenauswertung erfolgt mittels AZtec 3.4 Software (Oxford Instruments).
Das FEI Quanta 200 3D Dual-Beam-System (Wolframkathode, Erstinbetriebnahme 2006, Anschaffung 2023) kann im Hochvakuum-, Niedervakuum- und Umwelt-REM-Modus (ESEM, bis zu 40 mbar und hohe Luftfeuchtigkeit, z. B. unter Wasserdampf) betrieben werden. Letzteres ist besonders wichtig für geobiologische Materialien und ausgasende Proben. Mithilfe eines fokussierten Galliumionenstrahls und eines FEI Omniprobe-Manipulators kann die Probenoberfläche bearbeitet und manipuliert sowie TEM-Proben präpariert werden.
Das DualBeam-Mikroskop ist außerdem mit einem FEI Peltier-Kryotisch (von −25 °C bis +55 °C), einem FEI Heiztisch (bis zu 1000 °C) und einem GATAN-Inertgas-Transfersystem Alto 2100-S (für den Transfer luft- und feuchtigkeitsempfindlicher Proben) ausgestattet. Diese Anordnung ermöglicht die Untersuchung von Proben vor Ort sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen.