Daniel promovierte 2016 an der ETH Zürich und erhielt anschließend zwei Postdoktorandenstipendien des Schweizerischen Nationalfonds, die ihm Forschungsaufenthalte an der UCLA und am Caltech ermöglichten, wo er in den Arbeitsgruppen von Prof. Craig Manning, Prof. Robert C. Newton und Prof. Paul Asimow mitarbeitete. 2019 wurde Daniel als Tenure-Track-Professor für Geochemie an das Departement Erd- und Umweltwissenschaften der LMU München berufen. Er erhielt 2024 eine unbefristete Professur und leitet das Labor für experimentelle Petrologie an der LMU München.

Forschung

Daniel führt Hochdruck-Phasengleichgewichtsexperimente an synthetischen und natürlichen Gesteinszusammensetzungen durch, um die geochemischen Auswirkungen von Halogenen und CO₂-Ausbeute auf die Entwicklung von kieselsäureuntersättigtem Magmatismus in ozeanischen und kontinentalen Hotspots sowie die Bildung von Karbonatiten in diesen Gebieten zu untersuchen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf physikalisch-chemischen magmatischen Prozessen im oberen Mantel und in der Kruste, die explosiven Vulkanismus auslösen und verursachen, aber auch die wirtschaftlich relevante Mineralisierung kritischer Metalle und strategischer Spurenelemente in der Lithosphäre steuern. Daher nutzt Daniels Forschungsgruppe modernste analytische und experimentelle Techniken, um Mineral-Schmelze-Ungleichgewichtsreaktionen, die Dynamik der Schmelzdifferenzierung und die Speicherkapazität flüchtiger Bestandteile in einem breiten Spektrum von Silikat- und Karbonatschmelzzusammensetzungen unter geologisch relevanten Druck- und Temperaturbedingungen aufzuklären.