Orbiculargranit

Lehrstuhl für Geologie

Prof. Anke Friedrich

Lehrstuhlinhaberin

Portrait Anke Friedrich
Prof. Dr. Anke Friedrich

Professor und Inhaberin des Lehrstuhls für Geologie

Sekretariat

Geschichte der Geologie in München

  1. Zerstörung der Akademie während des zweiten Weltkriegs
  2. Interimsquartier im Deutschen Museum
  3. Bau des Gebäudes in der Luisenstraße
  4. Neubau in der Luisenstraße

1920

Zerstörung

Das Institut für Geologie und Paläontologie war - wie auch alle anderen geowissenschaftlichen Institute und Staatssammlungen - bis April 1944 in der Alten Akademie, Neuhauserstraße 51, untergebracht. Die Akademie der Wissenschaften (ganz links im Bild) nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff im 2. Weltkrieg.

© Anke Friedrich

1948

Deutsches Museum

Die Situation verbesserte sich deutlich ab 1948, als dem Institut einige Räume im Bibliotheksbau des Deutschen Museums zugewiesen wurden. Dorthin siedelten in der Folge auch das Institut für Gesteinskunde, das Institut für Mineralogie und Kristallographie und das Geophysikalische Institut um. Das völlig zerstörte Geologische Institut wurde nach dem Krieg von Prof. Maucher provisorisch in den Räumen des Deutschen Museums wieder eingerichtet. Das Bild zeigt Prof. Maucher im Gespräch mit dem Architekten und dem Bauherrn, 1948.

© Anke Friedrich

1950

Luisenstraße

Eines der großen Verdienste MAUCHERs, der damals auch Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät war, ist die Errichtung eines großzügigen Neubaus in der Luisenstraße 37 für alle geowissenschaftlichen Institute: in einer Zeit, in der die Bauwirtschaft noch darniederlag und kaum Mittel für den Wiederaufbau zur Verfügung standen. Der Neubau der Institute Luisenstraße 37 in seinem Bauzustand 1950. Man erkennt deutlich die noch völlig zerstörte restliche Luisenstraße, in der als einziges Neubauobjekt die Geowissenschaftlichen Institute den Neubeginn signalisieren.

© Anke Friedrich

1950

Luisenstraße

Ab 1950 konnte das Institut samt der Staatssammlung allmählich in die neuen Räume im I. und II. Stockwerk des Gebäudes einziehen. Im Dachgeschoss befanden sich damals die Wohnungen für die Ordinarien. - Der Neubau steht an der Stelle, an der 1844 bis 1846 die von Ludwig I. gegründete Kgl. Glasmalereianstalt von August Voit errichtet worden war, bestehend aus einem Werksgebäude und großem Ausstellungssaal. Diese renommierte Anstalt, zunächst geleitet von MAX EMANUEL AINMILLER, wurde später Kunstgewerbeschule; im Krieg fiel sie dem Bombenhagel zum Opfer.

© Anke Friedrich